AVERY DENNISON Case Study
Effizienzsteigerung des Lade- und Palettierprozesses – im End-of-Line- Bereich in der Papierindustrie
Eine Logistik-Kreuzung ist eine Anlage für den Horizontaltransport, die dazu dient, die Förderrichtung einer Last rechtwinklig zu ändern. Sie ermöglicht die Verbindung zweier Förderstrecken, die im rechten Winkel zueinander angeordnet sind, ohne dass die Palette, der Behälter oder das sonstige Transportgut selbst gedreht werden muss. Diese Lösung bewährt sich überall dort, wo es auf einen reibungslosen Materialfluss, eine effiziente Flächennutzung und die Automatisierung von Abläufen zwischen verschiedenen Lager- oder Produktionsbereichen ankommt.
Neben der Richtungsänderung können diese Kreuzungen auch die Arbeitshöhe der Förderstrecke anpassen; spezielle Gehäuse gewährleisten Funktionalität, Sicherheit und eine optimale Abstimmung der Anlagen auf die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Branche.
Unsere Anlagen für den Horizontaltransport kommen in Branchen wie FMCG, Einzelhandel und Verpackungsindustrie zum Einsatz.


Effizienzsteigerung des Lade- und Palettierprozesses – im End-of-Line- Bereich in der Papierindustrie


Wie die Lagerautomatisierung von Europa Systems die Wachstumsstrategie von Lidl unterstützt.


Wie man dank der Automatisierung der Produktionslogistik die höchste Qualität der an die Verbraucher gelieferten Milchprodukte aufrechterhält.
Kreuzungseinheiten bilden eine Gruppe von Anlagen für den Horizontaltransport, deren Hauptaufgabe darin besteht, die Bewegungsrichtung der Last oder die Arbeitshöhe der Förderstrecke rechtwinklig zu ändern. Dies erfolgt durch den Einsatz zweier sich kreuzender Fördersysteme: Rollen- und Kettenförderer.
Einer der Transporter wird mittels einer geeigneten Hubvorrichtung angehoben und setzt so die Last ab oder nimmt sie auf, um ihr eine seitliche Bewegung zu verleihen. Zu den Vorteilen dieser Anlagen zählen die platzsparende Bauweise sowie die Möglichkeit, zwei Förderlinien mit unterschiedlichen Förderrichtungen miteinander zu verbinden.
Hierbei handelt es sich um eine Vorrichtung, die die Bewegungsrichtung des Förderguts um 90 Grad ändert. Sich kreuzende Fördereinrichtungen übernehmen das Material und übergeben es zwischen rechtwinklig zueinander verlaufenden Linienabschnitten.
Am häufigsten kommen Systeme zum Einsatz, die Rollen- und Kettenförderer miteinander kombinieren. Die Varianten unterscheiden sich hinsichtlich der Hubvorrichtung, der Arbeitshöhe, der Tragfähigkeit und der Art des Förderguts.
Das Gerät spart Platz, erleichtert Richtungsänderungen, reduziert den manuellen Transport und ermöglicht die Verbindung von Abschnitten einer automatisierten Linie.
Die typische Konstruktion umfasst Fördereinrichtungen, einen Hebemechanismus, Antriebe, einen Rahmen, Sensoren, ein Steuerungssystem sowie Abdeckungen.
Es müssen der Typ, das Gewicht und die Abmessungen der Last, der erwartete Durchsatz, die Förderrichtungen, die Linienhöhe sowie die Art der Integration in die Steuerung festgelegt werden.
Ja. Es kann mit Fördersystemen, Drehvorrichtungen, Transportwagen, Palettenliften und einem übergeordneten Steuerungssystem zusammenarbeiten.
Die Lösung kommt unter anderem in der FMCG- und Einzelhandelsbranche, in der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie sowie in der Produktion und in Verteilzentren zum Einsatz.
Es verkürzt den Transportweg, automatisiert den Richtungswechsel und reduziert Stillstandzeiten. Die Wirkung hängt davon ab, wie gut die Anlage auf die Leistung der gesamten Linie abgestimmt ist.
Zu den häufigsten Fehlern zählen die Unterschätzung der Last, fehlender Wartungsraum, eine ungeeignete Transporthöhe sowie eine nicht passende Steuerung.
Dazu gehören unter anderem SPS-Steuerungen, Präsenz- und Positionssensoren, Frequenzumrichter, Sicherheitssysteme sowie Software zur Koordinierung des Materialflusses.
Die Konstruktion der Anlage basiert auf zwei sich kreuzenden Fördersystemen – meist Rollen- und Kettenförderern. Eines der Fördersysteme wird durch einen entsprechenden Mechanismus angehoben, wodurch es die Last von der ersten Linie aufnimmt und an eine rechtwinklig verlaufende Strecke übergibt. Der Zyklus lässt sich mit dem Betrieb der übrigen Anlagenkomponenten synchronisieren. Je nach Ausführung kann die Kreuzung auch die Arbeitshöhe der Förderlinie verändern. Die Konfiguration wird auf Art, Abmessungen und Gewicht der Last, die erforderliche Leistung sowie den Prozessablauf abgestimmt. Die Kreuzung lässt sich mit Anlagen wie einem Palettendrehtisch kombinieren, wenn nicht nur die Förderrichtung geändert, sondern die Last auch in der horizontalen Ebene gedreht werden muss.
Kreuzungen werden in Lagern, Verteilzentren und Produktionsbetrieben eingesetzt, in denen Waren zwischen verschiedenen Anlagenabschnitten geleitet werden. Die kompakte Bauweise ermöglicht die Verbindung rechtwinklig verlaufender Linien selbst bei begrenztem Platzangebot. Die Anlage kann in Bereichen wie Wareneingang, Pufferung, Kommissionierung, Palettierung, Verpackung oder Warenausgang eingesetzt werden. Eine Logistik-Kreuzung kann unter anderem Folgendes handhaben:
Wenn ein flexibler Lastentransfer zwischen weit voneinander entfernten Stationen erforderlich ist, kann die Anlage um einen automatischen Transportwagen ergänzt werden. Eine solche Kombination trägt dazu bei, den Materialfluss zu strukturieren und manuelle Arbeitsschritte zu reduzieren.
Eine optimal ausgelegte Kreuzung erhöht die Funktionalität der Förderlinie und ermöglicht den Transport in mehrere Richtungen, ohne dass lange Kurven oder Umwege erforderlich sind. Ihre Arbeitsweise ist reproduzierbar, und die Steuerung lässt sich in ein übergeordnetes Automatisierungssystem integrieren. Konstruktion und Schutzvorrichtungen können an die branchenspezifischen Anforderungen angepasst werden. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
Bei mehrstöckigen Anlagen kann die Kreuzung mit Systemen zur Änderung der Transporthöhe kombiniert werden. Für leichte Lasten kann eine Förderspirale als Ergänzung dienen, während für den Palettentransport zwischen verschiedenen Ebenen ein Palettenaufzug zum Einsatz kommt.
Die Kreuzung ist Bestandteil eines größeren Systems für den Materialfluss. In der Planungsphase müssen Bewegungsrichtungen, Arbeitszyklen, Art der Ladungsträger, maximale Belastungen, erforderlicher Durchsatz sowie die Servicezugänglichkeit analysiert werden. Ebenso wichtig ist die korrekte Platzierung von Sensoren, Antrieben und Steuerungselementen. Die Basis der Gesamtanlage bilden entsprechend ausgewählte Fördersysteme – ob Rollen-, Ketten-, Gurt- oder Riemenförderer. Die Kreuzung übernimmt das Fördergut von einem Abschnitt und übergibt es an den nächsten, gesteuert durch Signale des Steuerungssystems. Dies ermöglicht die automatische Aufteilung von Materialströmen, die Lenkung der Produkte in bestimmte Zonen sowie die Aufrechterhaltung eines kontinuierlichen Prozessablaufs.
Europa Systems plant und integriert Lösungen für Lager, Distributionszentren und Produktionsbetriebe. Die Kreuzung lässt sich individuell an die spezifischen Branchenanforderungen, die Eigenschaften des Förderguts sowie das Layout der bestehenden oder neuen Förderlinie anpassen. Anlagen dieser Art kommen unter anderem in der FMCG-Branche, im Einzelhandel und in der Verpackungsindustrie zum Einsatz. Eine ganzheitlich geplante Intralogistik umfasst die Prozessanalyse, die mechanische Konstruktion, die Automatisierung, die Integration in weitere Komponenten sowie die Unterstützung nach der Inbetriebnahme. Dieser Ansatz ermöglicht die Schaffung eines stimmigen Systems, in dem der Logistikknotenpunkt einen reibungslosen, sicheren und planbaren Warenfluss unterstützt.